Lakmé – uraufgeführt 1883

Wer sich diese Oper von Léo Delibes anhört, wird wahrscheinlich im Laufe des ersten Aktes Lust auf Marmelade bekommen. Das berühmte Lied „Sous le dôme épais“, bekannter als das Blumenduett, kam nämlich lange Zeit in einer berühmten Fernsehwerbung vor.

Wer beim nächsten Marmeladenbrot etwas Kultur an den Frühstückstisch bringen will, liest hier richtig. In der Rubrik „Manege frei“ zeigen wir die bekannteste Opern und Theaterstücke, um dich absolut salonfähig zu machen.

Akt 1: Lakmé ist die Tochter eines Brahmanen-Priesters und lebt in einem heiligen, indischen Hain. Sie verliebt sich in den britischen Offizier Gerald, der ihrem Vater Nilakantha nicht gut gefällt, was er in einem sehr langen Lied verrät.
Akt 2: Der Papa führt seine Tochter in der Folge nun am Marktplatz als Sängerin vor, worauf sich der liebestolle Offizier Gerald verrät und von Nilakantha verwundet wird. Lakmé gelingt es jedoch, ihn mithilfe eines Sklaven in Sicherheit zu bringen.
Akt 3: Der Offizier wird von seinem Kameraden aufgespürt und an seine Soldatenpflicht erinnert. Lakmé merkt, dass Gerald nun nicht mehr vollends verliebt ist und isst eine giftige Blüte. Gerald hingegen lässt sie ein heiliges Wasser trinken, das ihn von der Schuld gegenüber ihrem Vater, den heiligen Hain betreten zu haben, befreit. Lakmé stirbt in einem sehr, sehr, sehr langen Lied, und geht ins Paradies ein.

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