Austern essen

Jetzt wird’s lebensgefährlich.

Wer sich gerne dem Genuss von Austern hingeben will, sollte nun aufpassen. Austern werden nämlich nicht nur roh, sondern noch lebend gegessen.
Das hat einen guten Grund: Eine tote Auster kann schnell zu einem totem Gast führen. Also sollte man beim Einkauf darauf achten, dass die Schale des Tieres fest verschlossen ist, so kann gewährleistet werden, dass die Auster bei bester Gesundheit ist. Die Standard Qualität nennt sich übrigens  „Fines de claire“, falls ihr daheim Austern auftischen wollt. Seid ihr im Restaurant und die Austern machen keinen besonders fröhlichen Eindruck auf euch, hilft der Test mit der Zitrone. Beträufelt den äußeren Rand des Tieres, den sogenannten Bart, mit  etwas Zitronensaft. Zieht er sich zusammen, ist das Tier am Leben.
Seit je her werden Austern übrigens gewisse aphrodisierende Wirkungen zugeschrieben. Schließlich, zumindest der griechischen Mythologie nach, ist schon die Liebesgöttin  Aphrodite höchstpersönlich einer Auster entstiegen. Giacomo Casanova genoss nach eigenen Angaben bis zu fünfzig Austern täglich. Wissenschaftlich ist diese Wirkung aber nicht nachzuweisen - also musst du es schon selber versuchen. Am besten passt zu einer Auster übrigens ein Weißwein, leicht und sehr trocken. Dann steht einem romantischen Abend mit dem Hauptrolle Redakteur nichts mehr im Wege.

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